Erster Arbeitstag: So gelingt der optimale Einstieg in den neuen Job!

Wusstest Du, dass in Deutschland immer noch jedes 4-5 neue Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit gekündigt wird?

Das ist echt krass, oder? 

Du hast den Arbeitsvertrag für Deinen Traumjob frisch unterschrieben und Dein erster Arbeitstag rückt näher. Du bist motiviert und auch ein wenig stolz die neue Stelle ergattert zu haben.

Und jetzt stell Dir mal vor, dass Du diesen Job innerhalb der Probezeit wieder los sein kannst, wenn es schlecht läuft.

Wäre echt nicht schön. Das Gute daran ist aber, dass Du es zum Großteil selber bestimmst, ob Dir der Start in den Job gelingt und Du die 6 Monate bzw. die ca. 120 Tage Probezeit gut überstehst. 

Dabei sind auch nicht einmal alle Tage gleich wichtig. Denn je frischer Du im neuen Job bist, desto neugieriger wirst du von den Kollegen und dem Chef beobachtet. Das bedeutet auch, dass die ersten Tage und hier insbesondere der erste Arbeitstag besonders wichtig für das Meistern der Probezeit sind. Dieser eine von ca. 120 Tagen, macht zwar nur 0,8% aus. Er ist aber deswegen so enorm wichtig, weil alle in der Firma an diesem Tag einen ersten Eindruck von Dir bekommen und der lässt sich bekanntlich nur schwer revidieren.

Und damit Dir nun Dein erster Arbeitstag richtig gut gelingt, kommen jetzt 7 Tipps, für einen optimalen ersten Eindruck.

 

1. Erster Arbeitstag & Pünktlichkeit

Unpünktlichkeit ist der Killer am ersten Arbeitstag und erschwert Dir den Start in den Job ungemein. 

Ist aber auch verständlich. Denn Unpünktlichkeit ist nicht nur unhöflich, sondern spricht auch für eine gewisse Unzuverlässigkeit.

Unzuverlässigkeit ist allerdings, das Letzte, was ein Arbeitgeber im Unternehmen haben will. Also sorge dafür, dass Du wirklich pünktlich zur Arbeit erscheinst. Plane genügend Puffer ein und beachte auch, dass am Anfang alles länger dauert. Das Du also nicht nur in einen Stau geraten kannst, sondern auch länger für die Parkplatzsuche brauchst. Oder bei größeren Unternehmen auch etwas Zeit benötigst, um von der Pforte bis zu Deinem Arbeitsbereich zu kommen. Plane also die Anreise im Vorfeld, damit Du keine bösen Überraschungen erlebst.

2. Wähle die richtige Kleidung

Eine weitere kritische Sache, die Du vorher planen solltest, ist Deine Kleidung am ersten Arbeitstag. Denn eins ist nun mal klar. Kleidung hat einen großen Einfluss auf den ersten Eindruck. 

Das Gute ist, dass Du durch Dein Vorstellungsgespräch schon weißt, wie der Dresscode dort ist und kannst Dich dementsprechend anpassen. Alternativ kannst Du auch, bevor Dein erster Arbeitstag beginnt, nachfragen, welche Kleiderordnung angesagt ist. 

Falls Du dir unsicher sein solltest, dann ziehst Du einfach das an, was Du im Vorstellungsgespräch anhattest. Denn im Allgemeinen ist es immer besser, etwas overdressed zu sein als underdressed.

Wenn Du dann auf der Arbeit bist, wirst Du gerade am ersten Arbeitstag einigen Leuten vorgestellt werden. Und hier ist das richtige Verhalten wichtig.

3. Sei offen und aufmerksam

Sei allen Personen, die Dir vorgestellt werden gegenüber aufgeschlossen und aufmerksam. Auch wenn am ersten Arbeitstag ganz viele Eindrücke auf Dich einprasseln, solltest Du Dich bei der Vorstellung von Kolleginnen und Kollegen nicht ablenken lassen. 

Wenn Du darauf achtest, aufmerksam und freundlich aufzutreten, werden Dir die ersten Kontakte mit dem Team gut gelingen. Mehr wird gar nicht erwartet. Auch nicht, dass Du Dir alle Namen gleich merken merkst. Gut wäre es natürlich, aber wenn Du den ein oder anderen beim ersten Mal nicht gleich behalten hast, ist es auch kein Beinbruch.

So schreitet der erste Arbeitstag voran und ruck zuck ist es Zeit für die Mittagspause.

4. Erster Arbeitstag & Mittagessen

Falls Du hier vom Team oder gar Chef eingeladen wirst, solltest Du auf jeden Fall mitgehen, denn das gemeinsame Mittagessen ist eine optimale Möglichkeit die anderen besser kennen zu lernen. 

Dich auf ein gemeinsames Mittagessen verlassen, solltest Du allerdings nicht. Pack Dir einfach etwas ein auf das Du dann entsprechend zurückgreifen kannst. In den meisten Fällen wirst Du aber gerade am ersten Tag nicht alleine essen müssen. 

Wenn Du dann mit dem Team beim Mittag bist, dann solltest Du Dich ruhig an den Gesprächen beteiligen, aber mit der gebotenen Zurückhaltung.

5. Zurückhaltende Beteiligung an Gesprächen

Das heißt, Du beteiligst Dich, aber ohne aus dem Nähkästchen zu plaudern oder gar die Gespräche zu dominieren.

Denn mal ehrlich, würdest Du es gut finden, wenn ein neuer Kollege direkt in endlosen Monologen sein Leben ausbreitet? Wahrscheinlich nicht.

Das gleiche gilt übrigens auch für die eher fachlichen Gespräche am ersten Tag.

6. Nicht vorgeben schon alles zu wissen

Wenn Dir Dinge gezeigt oder erklärt werden, dann zeugt es von Engagement und Interesse, wenn Du selber Fragen stellst und Dich offen für Neues zeigst. 

Kein Zeichen für besonders hohe Kompetenz ist es übrigens, wenn Du bei allem vorgibst das schon zu wissen, dieses: „Weiss ich schon“ wird von anderen schnell als Besserwisserei abgespeichert und so willst Du bestimmt nicht rüberkommen.

Darüber hinaus kannst und sollst Du natürlich auch eigene Gedanken schon äußern. Bei Ideen für Verbesserungen solltest Du allerdings eher zurückhaltend sein. Denn zum einen kennst Du die Abläufe in der neuen Firma ja noch gar nicht genau und zum anderen kommen so Aussagen wie:
„Das haben wir in meiner vorherigen Firma aber so und so gemacht und da hat das viel besser geklappt“ in der Regel gar nicht gut an.

Was ebenfalls gar nicht gut ankommt, ist, wenn Du bei der Anrede daneben greifst.

7 Erster Arbeitstag & Richtige Anrede

Auch wenn in vielen Unternehmen heutzutage (Gott sei Dank) ein Recht lockerer Umgangston herrscht, heißt das nicht automatisch, dass man sich gleich mit allen von Anfang an duzt. 

Am sichersten fährst Du, wenn Du zunächst einmal alle siezt. Dir wird dann relativ schnell von den Kolleginnen und Kollegen das Du angeboten werden, was Du natürlich auch dankend annehmen solltest. Den Prozess beschleunigen und selber das Du anbieten, solltest Du in keinem Fall. Denn das wird als anmaßend betrachtet und so willst Du bestimmt nicht in den neuen Job starten. 

Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser Regel. Wenn Du als Führungskraft eingestellt wirst, dann liegt es an Dir Deinen Mitarbeitern das Du anzubieten. Aber auch nur dann.

Wenn Du diese Punkte beherzigst, wird Dir Dein erster Arbeitstag bestimmt gut gelingen. 

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und falls Du dazu noch weitere Hilfe benötigst, dann kontaktiere mich einfach für ein kostenloses Erstgespräch

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